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18.12.2015 / Inland / Seite 4

Zeuge als Sachverständiger

NSU-Untersuchungsausschuss: Tips von Journalisten, Eigenlob und Allgemeinplätze von Vertretern der Sicherheitsbehörden

Claudia Wangerin

Fünf Sachverständige hatte der neue Untersuchungsausschuss des Bundestags zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) am Donnerstag zur »Standortbestimmung« eingeladen, wie der Leiter des Gremiums, Clemens Binninger (CDU), sich ausdrückte. Neben der Ombudsfrau der Bundesregierung für die Angehörigen der NSU-Opfer, Barbara John (CDU), sowie den Journalisten Andrea Röpke und Dirk Laabs sollten auch zwei Behördenvertreter dazu beitragen: Frank Niehörster, Leiter der Polizeiabteilung des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern, und Burkhard Freier, Leiter der Abteilung Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen. Letzterer kommt auch als Zeuge in Betracht, wie die Vertreterin der Linksfraktion im Untersuchungsausschuss, Petra Pau, in der Fragerunde betonte. Freiers Behörde hatte viele Jahre einen V-Mann in der Neonaziszene in Köln, der zur Zeit unter anderem gegen diese Zeitung juristisch vorgeht, weil er nicht namentlich im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex ...

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