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14.12.2015 / Titel / Seite 1

Ziemlich dünnes Eis

In Paris einigen sich 192 Staaten auf ein Klimaschutzabkommen. Ein Erfolg, der vielen Umweltschützern dennoch nicht ausreicht

Wolfgang Pomrehn

Die Erderwärmung stoppen: In Paris haben sich am Sonnabend Vertreter von 192 Staaten sowie der EU auf ein neues Klimaschutzabkommen geeinigt. Es soll ab 2020 gelten und den Vorläufer »Kyoto-Protokoll« ablösen. Anders als bisherige Verträge baut es nicht auf gemeinsam ausgehandelten Verpflichtungen einzelner Ländergruppen auf, sondern auf Absichtserklärungen der einzelnen Staaten. Darin hat die große Mehrheit der UNO-Mitglieder inzwischen festgelegt, welche Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen sie ergreifen will. Im Falle der Industriestaaten handelt es sich dabei um Zusagen, die Treibhausgasemissionen um ein bestimmtes Maß zu senken.

So hat die EU in diesem Zusammenhang versprochen, ihren Ausstoß bis 2030 um 40 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 abzusenken. Das klingt nach viel, wird aber von Umweltschützern als unzureichend angesehen. Die hiesigen Emissionen liegen nämlich noch immer weit über dem globalen Durchschnitt, obwohl 19 Prozent dieses Ziels b...

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