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10.12.2015 / Ausland / Seite 6

Buharis Feldzüge

Nigerias neuer Präsident kämpft gegen »Boko Haram« und Korruption

Georges Hallermayer

Am 29. Mai dieses Jahres wurde Muhammadu Buhari als Präsident Nigerias vereidigt. Als erster Kandidat in der Geschichte des Landes hatte der 73jährige, der Nigeria bereits nach dem Militärputsch von 1983 für anderthalb Jahre regiert hatte, bei einer Wahl einen amtierenden Staatschef aus dem Amt gedrängt. Im Wahlkampf punktete er durch bescheidenes Auftreten und eine Aura der Unbestechlichkeit. Buhari versprach, die grassierende Korruption zu bekämpfen und die Islamistenmiliz »Boko Haram« zu schlagen. Ein halbes Jahr nach seinem Amtsantritt kann der neue Präsident erste Erfolge vorweisen.

In der vergangenen Woche meldete Joseph Beti Assomo, Verteidigungsminister des Nachbarn Kamerun, die Befreiung von über 900 Geiseln aus den Händen Boko Harams. Die beiden Länder kämpfen in einer regionalen Allianz gemeinsam gegen die Islamisten. Das Gefecht im Norden Kameruns soll den Angaben des Ministers nach drei Tage angedauert haben. Etwa 100 Boko-Haram-Kämpfer se...

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