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10.12.2015 / Schwerpunkt / Seite 3

Schaulaufen in Riad

Saudi-Arabien lädt syrische Oppositionsgruppen zu Gesprächen ein. Nicht dabei sind kurdische Organisationen, dafür terroristische Islamisten

Karin Leukfeld

Auf Einladung des saudischen Königshauses hat am Mittwoch in Riad ein Treffen von syrischen Oppositions- und Kampfgruppen begonnen. Bei der zunächst auf zwei Tage anberaumten Konferenz in einem streng bewachten Luxushotel sollen die verschiedenen Teilnehmer sich auf ein gemeinsames Vorgehen bei Gesprächen mit der syrischen Regierung einigen. Die sollen Anfang 2016 unter dem Vorsitz der Vereinten Nationen beginnen.

Saudi-Arabien hatte bis zu 100 Einladungen an bewaffnete Gruppen und verschiedene Fraktionen der Auslandsopposition verschickt. Nicht eingeladen waren die syrische Al-Qaida-Filiale Al-Nusra-Front sowie die aus Al-Qaida hervorgegangene Miliz »Islamischer Staat« (IS). Auch die Partei der demokratischen Union (PYD), die größte Vertretung syrischer Kurden, war nicht eingeladen worden. Mit den Volksverteidigungseinheiten verfügt die PYD über die wohl effektivsten Kampfgruppen jenseits der syrischen Streitkräfte gegen den IS.

Nach Riad gekommen w...

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