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10.12.2015 / Ausland / Seite 1

Griechenland verteidigt Festung Europa

Flüchtlinge von Grenze zu Mazedonien abtransportiert. EU plant mehr Befugnisse für Frontex

Roland Zschächner

Der Widerstand der zum Teil seit Wochen im Niemandsland zwischen Griechenland und Mazedonien ausharrenden Flüchtlinge ist gebrochen. Griechische Polizisten brachten am Mittwoch etwa 1.200 Menschen von der Grenzstadt Idomeni mit Bussen nach Athen. Sie sollen laut Medienberichten vor allem aus dem Iran, Pakistan und Nordafrika kommen. Die Räumung erfolgte, nachdem die EU Druck auf Griechenland ausgeübt hatte, keine Flüchtlinge mehr in Richtung Norden zulassen. Vor der Räumung mussten Hilfsorganisationen und Journalisten das Grenzgebiet verlassen.

Am 19. November hatten Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien entschieden, nur noch Flüchtlinge aus soge...

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