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04.01.2016 / Inland / Seite 2

»Wir wollen linke Geschichte nicht aufgeben«

Gedenkkultur sollte einen Bezug zu aktuellen Kämpfen haben, Solidarität nicht zu Revolutionsromantik verkommen. Ein Gespräch mit Christian Schwartz

Willi Effenberger

Sie rufen unter dem Motto »Solidarisch kämpfen« zur Teilnahme an der Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf. Wofür steht Ihr Motto im Zusammenhang mit der Demonstration?

Den Antifablock auf der LL-Demo gibt es jetzt seit drei Jahren, und er setzt sich aus mehreren Antifagruppen und Einzelpersonen zusammen. Durch unsere Teilnahme wollen zeigen, dass die verschiedenen antirassistischen, antifaschistischen und internationalistischen Kämpfe gemeinsam geführt werden müssen. Gerade angesichts des Rechtsrucks in ganz Europa müssen linksradikale Forderungen vertreten werden. Außerdem ist der Antifablock für uns der politische Start ins neue Jahr. Wir werden also auch auf der Demo versuchen, die Leute dazu aufzurufen, 2016 mit uns auf die Straße zu kommen und ihren Protest aus der virtuellen Welt zu lösen, damit wir gemeinsam aktiv werden können.

Wo ist Ihr Anknüpfungspunkt zur Politik von Luxemburg und Liebknecht?

Da aktuell ein weiterer Bundeswehr-Einsatz beschloss...

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