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19.12.2015 / Geschichte / Seite 15

Auf dem Weg zur Einheit

Die Sechziger-Konferenz von SPD und KPD am 20./21. Dezember 1945

Reiner Zilkenat

Am 20. Dezember 1945 begann im Gebäude der SPD in der Behrenstraße in Berlin-Mitte eine zweitägige Konferenz. Jeweils 30 Vertreter von SPD und KPD berieten die weitere Vertiefung des aktionseinheitlichen Handelns. Sie taten dies mit der Perspektive, in absehbarer Zeit die Einheitspartei von Sozialdemokraten und Kommunisten zu konstituieren. Die Ausgangsbedingungen für die Verhandlungen dieser als »Sechziger-Konferenz« in die Geschichte eingegangenen Tagung waren nicht einfach. Ihr Ergebnis stand keineswegs von vornherein fest.

Nach der Befreiung vom Faschismus existierte in den programmatischen Dokumenten sowie in den öffentlichen Verlautbarungen führender Funktionäre beider Parteien eine Vielzahl von Übereinstimmungen. Sie bezogen sich auf den Klassencharakter des Faschismus sowie die Ursachen für seine Machtübernahme am 30. Januar 1933. Ebenfalls waren sich beide Parteien darin einig, dass es kein »Zurück zur Weimarer Republik« geben durfte. Nötig seien ...

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