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05.12.2015 / Ausland / Seite 7

Krieg gegen den Terror?

Im Windschatten der von den USA unterstützten Militärintervention Saudi-Arabiens breitet sich Al-Qaida im Jemen aus. Deren Kämpfer bleiben unbehelligt

Knut Mellenthin

Islamisten aus dem Umfeld von Al-Qaida haben am Mittwoch zwei Städte im Südjemen besetzt. Sie profitieren schon seit Monaten von der Destabilisierung infolge der Ende März begonnenen saudi-arabischen Militärintervention. Die Miliz Ansar Al-Scharia, der die Kämpfer angehören, wird unterschiedlich als bewaffneter Arm oder als lokaler Ableger der Organisation »Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel« (AQAP) bezeichnet.

Die jetzt von Ansar Al-Scharia kontrollierten Städte Sindschibar und Jaar liegen in der Provinz Abijan, rund 50 Kilometer östlich der Hafenstadt Aden. Sindschibar ist die Provinzhauptstadt. Beide Orte befanden sich 2011 schon einmal für mehr als ein Jahr unter der Herrschaft von AQAP, bevor sie von Regierungstruppen zurückerobert wurden. Im Frühjahr 2015 zogen dort Angehörige der schiitischen Miliz Ansarollah ein, die in westlichen Medien meist als »Huthis« bezeichnet werden. Anfang August übernahmen von Saudi-Arabien unterstützte jemenitische Kr...

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