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03.12.2015 / Ausland / Seite 6

Ärztestreik abgewendet

Britisches Gesundheitsministerium will nach Arbeitskampfdrohung nun doch mit Medizinern verhandeln

Christian Bunke, Manchester

Ein von Assistenzärzten in Großbritannien geplanter Streik ist abgesagt worden. Nachdem er über drei Monate hinweg jedes Gespräch mit der Ärztegewerkschaft BMA verweigert hatte, sagte Gesundheitsminister Jeremy Hunt in der vergangenen Woche doch Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zu. Ursprünglich hatte Hunt beabsichtigt, die Neugestaltung der Löhne und Arbeitszeiten zum 1. August 2016 per Dekret festzulegen. Auch ohne Streik haben die Assistenzärzte ihre Bedeutung für das britische Gesundheitswesen deutlich gemacht: 3.000 für den 1. Dezember geplante Operationen und 17.500 Arzttermine wurden aufgrund des angedrohten Arbeitskampfs abgesagt.

Den Assistenzärzten geht es um den Erhalt ihrer Arbeitszeiten und Gehälter. Bislang arbeiten sie bei einem Einstiegsjahresgehalt von 22.000 Pfund (31.000 Euro) 60 Stunden pro Woche. Hinzu kommen Überstunden und Wochenendschichten, für die entsprechend mehr gezahlt wird. Das Gesundheitsministerium wollte die wöch...

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