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28.11.2015 / Feuilleton / Seite 11

Niemand war stolz

Unter Kohl war es besser: Die Kampfschrift »Deutschpop halt’s Maul!« von Frank Apunkt Schneider

Christof Meueler

Das Gute an der sogenannten Hamburger Schule war für Frank Apunkt Schneider, dass man ihre Bands nicht richtig verstehen konnte, obwohl sie deutsch sangen. Noch lieber sind ihm die BRD-Untergrundbands von 1979/80, weil die nicht nur textlich, sondern auch musikalisch weit draußen waren – legt man die Alles-easy-Konzepte des heutigen Erfolgspops zugrunde. Der wurde unter der SPD-Grünen-Regierung ausgebildet und gefördert als total liebe, smoothe, körperbewusste Version der deutschen Ordnung, als Versöhnung mit der faschistischen Geschichte durch Geschichtchen des »grünalternativen Deutschpops«, wie Schneider diese Bewegung in seiner kleinen Kampfschrift »Deutschpop halt’s Maul!« nennt. Es war die Begleitmusik der deutschen Beteiligung am völkerrechtswidrigen NATO-Krieg gegen Jugoslawien 1999, die Außenminister Joseph Fischer ebenfalls als Lehre aus der deutschen Katastrophengeschichte zu verkaufen suchte.

Dieser...

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