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28.11.2015 / Ausland / Seite 7

Kolumbianer kämpfen im Jemen

Strategische Verbündete der USA führen Stellvertreterkrieg mit Söldnern

Knut Mellenthin

Mehrere hundert Kolumbianer kämpfen seit Oktober im Jemen für die Vereinigten Arabischen Emirate. Das wird zwar nicht offiziell zugegeben, ist aber schon seit Wochen Gegenstand von Berichten. Am Mittwoch beschäftigte sich die New York Times in einem ausführlichen Artikel mit dem Thema. Der Tageszeitung zufolge befinden sich insgesamt 450 lateinamerikanische Söldner in dem Land, von denen einige auch aus Panama, El Salvador und Chile kommen. Bevorzugt wurden aber Kolumbianer ausgewählt, weil ihnen eine große Erfahrung in besonders brutalen und schmutzigen Bürgerkriegspraktiken zugeschrieben wird.

Seit März führt eine von Saudi-Arabien geleitete Koalition im Jemen Krieg gegen die schiitische Ansarollah-Miliz – in den meisten Medien als »Huthis« bezeichnet – und gegen Einheiten der regulären Streitkräfte, die loyal zum früheren Präsidenten Ali Abdullah Saleh stehen. Die Hauptmittel dieser Allianz sind Luftangriffe, oft gegen zivile Ziele wie Fabriken, Hafenan...

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