26.11.2015 / Inland / Seite 8

»In anderen Städten gibt es bereits solche Projekte«

Leipzig: Aktivisten wollen ein soziales Zentrum, damit Flüchtlinge und Unterstützer sich austauschen können. Gespräch mit Alex Herzog

Gitta Düperthal

In vielen Städten haben sich Welcome-Gruppen für Flüchtlinge gegründet. Wenn Unterstützer und Geflüchtete sich treffen wollen, müssen sie aber feststellen: Geeignete Räume fehlen. In Leipzig macht sich jetzt eine Gruppe für ein selbstverwaltetes Sozialzentrum stark. Wie kam es dazu?

Nachdem im Sommer die Debatte um die sogenannte Flüchtlingskrise und die Willkommenskultur entstand, wurde es notwendig, überall in der Republik Initiativen zu gründen, damit Geflüchtete und Unterstützer über gemeinsame Ziele des Zusammenlebens diskutieren können – auch in Leipzig. Hier hatten Unterstützer zunächst verhindert, dass Geflüchtete von einer Sporthalle in Leipzig in das von extrem Rechten mehrfach gewalttätig angegriffene Notquartier in Heidenau verlegt wurden. Der Bus, der sie abholen sollte, wurde blockiert. Unterstützer haben Forderungen von Geflüchteten aufgegriffen, die in den Messehallen untergebracht waren. Sie wollen schnellere und faire Asylverfahren,...

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