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26.11.2015 / Inland / Seite 4

Werbung für nukleares Inferno

NATO konferierte zu Kriegspropaganda in Essen. Erfolgreiche Demonstration gegen den Militärpakt

Bernhard Trautvetter

Am Mittwoch endete in Essen die vom NATO-»Joint Air Power Conference Center« (JAPCC) jährlich veranstaltete Konferenz. Im Vorbereitungsmaterial für die Teilnehmer wurde der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA und ihrer Verbündeten gegen den Irak 2003 indirekt als richtig bewertet. Der damalige US-Präsident George W. Bush hätte aggressiv auf die Menschenrechtsverletzungen des irakischen Präsidenten Saddam Hussein hinweisen sollen, und nicht fälschlicherweise auf angebliche Massenvernichtungswaffen, die es im Irak überhaupt nicht gab. Das Konferenzmaterial beinhaltet die Schlussfolgerung, dass die NATO bei der Legitimierung ihrer kriegerischen Handlungen in ihrer »strategischen Kommunikation« die Inhumanität »des Feindes« herauskehren solle, um die Unterstützung der Bevölkerung für Krieg zu erringen. Doch »die Bevölkerung« will nicht recht mitspielen: Am Samstag haben rund 1.000 Menschen vor der Messe Essen gegen die Veranstaltung des westlichen Milit...

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