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17.11.2015 / Inland / Seite 2

»Katalysator neoliberaler Standortpolitik«

Hamburg: Bündnis linker Gruppen plant Demonstration gegen Bewerbung für Olympische Spiele 2024. Ein Gespräch mit Christin Bernhold

John Lütten

Bis zum 29. November wird in Hamburg darüber abgestimmt, ob die Stadt sich als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll. Unter dem Motto »Nein zu Olympia!« organisieren Sie eine Demonstration für den 21. November. Was spricht gegen die Bewerbung?

Mega-Events, egal ob Fußball-WM oder Olympische Spiele, sind riesige Geldumverteilungsmaschinen. Mit ihnen werden ohnehin schon niedrige Löhne der arbeitenden Bevölkerung in die Taschen von Politikern, Wirtschaftsbossen und nicht selten korrupten Sportfunktionären umgeleitet. Der Großteil der Bevölkerung hat außer ein paar Wochen Spektakel nichts davon. Kurzfristig geschieht das durch die Veranstaltungen, bei denen Privatunternehmen verdienen, während ein Großteil der Ausgaben öffentlich finanziert wird. Bedeutender aber sind mittel- und langfristige Profite unter anderem für Immobilienbesitzer oder Hafenunternehmen. Die Olympischen Spiele sind ein Katalysator neoliberaler Standortpolitik...

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