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09.11.2015 / Inland / Seite 5

Rezession in Deutschland

Industrieaufträge drastisch eingebrochen. Exportabsatzmärkte kaputtgespart

Simon Zeise

Die Zahlen zur Industrieauftragslage in Deutschland muss­te selbst die FAZ am Freitag als »ernüchternd« zur Kenntnis nehmen. 1,7 Prozent weniger Waren wurden im September geordert, hatte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitgeteilt. Und hier scheint sich ein Trend zu offenbaren, denn bereits im August waren die Aufträge um 1,8 Prozent zurückgegangen, im Juli um 2,2 Prozent. Seit vier Jahren hat es so einen Konjunktureinbruch nicht mehr gegeben. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen der VW-Affäre noch nicht mit eingerechnet sind. Das brachte selbst die Redaktion der Zeitung für Deutschland ins Grübeln. Sie vermutete, es könnte »mehr sein als eine jahreszeitlich bedingte Schwächephase«. Auch das Handelsblatt staunte. Schließlich stünden die harten Daten im Widerspruch zu den »positiven Stimmungsindikatoren«. »Volkswirte« hätten ein Wachstum um ein Prozent für das dritte Quartal 2015 vorhergesagt. Die wurden mit minus 2,8 Prozent von der Realität eingeho...

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