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09.11.2015 / Inland / Seite 5

»Hire and Fire« aufgeben

Bildungsgewerkschaft beendet Aktionswoche gegen »Befristungswahn« an Hochschulen. Studierendenverbände kritisieren Gesetzesnovelle der Regierung

Jana Frielinghaus

Mit Diskussionsveranstaltungen an Universitäten im ganzen Land ist am Freitag abend die Aktionswoche der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gegen die prekäre Arbeitssituation der Beschäftigten des wissenschaftlichen »Mittelbaus« zu Ende gegangen. So schilderten an der Berliner Humboldt-Universität Dozenten ihre Erfahrungen mit sogenannten Kettenbefristungen und formulierten ihre Forderungen an die Politik.

Die hat auf die seit Jahren anhaltende Kritik von Betroffenen und Experten zumindest reagiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eine Novelle des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) erarbeitet, über die der Bundestag am Donnerstag in erster Lesung beriet. Die GEW hatte den Entwurf einerseits als ersten Schritt in die richtige Richtung gelobt – und andererseits kritisiert, dass das grundlegende Problem anhaltender Unsicherheit damit nicht angepackt werde. Seit dem vergangenen Montag hatten Betroffene zusammen mit Ge...

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