Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Mittwoch, 18. September 2019, Nr. 217
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
07.11.2015 / Ausland / Seite 7

Tür zu für Coca-Cola

Der Iran will US-Produkte vom heimischen Markt fernhalten. 2014 beliefen sich die offiziellen Importe auf 185 Millionen Dollar. Exportiert wurde nichts

Knut Mellenthin

Die iranische Regierung hat am Donnerstag ein Einfuhrverbot für Konsumgüter aus den USA angeordnet. Einen entsprechenden Erlass hatte der Minister für Industrie, Bergbau und Handel, Mohammed Resa Nematsadeh, schon am Sonnabend angekündigt. Was die Maßnahme praktisch bedeutet, geht aus der kurzen Meldung auf der Website des Ressorts nicht hervor und wird vermutlich erst in den nächsten Tagen erkennbar werden.

Unklar ist unter anderem, ob der Regierungserlass sich nur auf den staatlichen Sektor bezieht oder ob er auch für die Privatwirtschaft gelten soll. Außerdem werden viele US-amerikanische Waren, beispielsweise Zigaretten und Computer, ohnehin illegal, wenn auch nicht unbedingt ohne Wissen der Behörden, ins Land gebracht und vertrieben. Mit der Lockerung der meisten US-Sanktionen, die im Frühjahr 2016 erwartet wird, entfällt zwar eine wesentliche Grundlage solcher Geschäfte, aber nicht unbedingt deren finanzielle Attraktivität. Einiges deutet darauf hin,...

Artikel-Länge: 3516 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €