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05.11.2015 / Titel / Seite 1

Nachhilfe für Kiew

Europarat macht Behörden der Ukraine für Massaker von Odessa am 2. Mai 2014 ­mitverantwortlich und kritisiert mangelhafte Ermittlungen

André Scheer

Anderthalb Jahre nach dem Massenmord im Gewerkschaftshaus der südukrainischen Hafenstadt Odessa hat der Europarat die Behörden der Ukraine für die damaligen Ereignisse mitverantwortlich gemacht. In einem am Mittwoch in Kiew vorgestellten Bericht kritisierte die dazu eingesetzte Arbeitsgruppe, dass die Ermittlungen nicht unabhängig geführt worden seien und sich insbesondere gegen Aktivisten der »proföderalistischen« Opposition gerichtet hätten.

Am 2. Mai 2014, wenige Wochen nach dem Sturz der gewählten Regierung in Kiew, hatten sich in Odessa Hooligans, Neofaschisten und Maidan-Aktivisten zu einem »Marsch für die Einheit der Ukraine« versammelt. Sie zogen zum Kulikowplatz, wo Gegner des Putschregimes ein Protestcamp errichtet hatten. Die zahlenmäßig weit unterlegenen Oppositionellen flohen vor dem Mob in das nahe gelegene Gewerkschaftshaus. Dieses wurde von den Nationalisten mit Brandsätzen attackiert, mindestens 42 Menschen starben durch das Feuer. W...

Artikel-Länge: 3430 Zeichen

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