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03.11.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Werkverträge »rechtlich problematisch«

Gravierende Folgen: Studie empfiehlt Betriebsräten, illegale Nutzung einzudämmen

Wenn Unternehmen zentrale Prozesse der Wertschöpfung per Werkvertrag auslagern, kann das gravierende Folgen haben – für die Beschäftigten und die Mitbestimmung im Betrieb. Aber auch für die Unternehmen ist dies riskant. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde.

Firmen nutzen Werkverträge, um Arbeiten erledigen zu lassen, die sie nicht selbst ausführen können oder wollen. Mit den Auswirkungen dieser Praxis beschäftigt sich eine Studie von Markus Hertwig, Johannes Kirsch und Carsten Wirth. Die Forscher aus Chemnitz, Duisburg und Darmstadt haben anhand von Befragungen in 1.082 Betrieben und in zwölf Fallstudien untersucht, wie sogenannte Onsite-Werkverträge im verarbeitenden Gewerbe und im Einzelhandel genutzt werden. »Onsite« bedeutet, dass die Beschäftigten auf dem Gelände des auftraggebenden Unternehmens arbeiten. »Manche Praktiken der Werkvertragsnutz...

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