Gegründet 1947 Mittwoch, 21. August 2019, Nr. 193
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
23.10.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wiedeking: »Ich bin unschuldig«

VW-Affäre 2008: Ex-Porsche-Chef macht vor Gericht Bruch in Eignerfamilie deutlich

Der wegen Marktmanipulation angeklagte frühere Chef des Autobauers Porsche, Wendelin Wiedeking, hat in einer Verteidigungsrede den Bruch deutlich gemacht, der sich durch den Clan der Hauptanteilseigner des VW-Konzerns (zu dem jetzt auch Porsche zählt) zieht. Wiedeking nahm bei seinem Auftritt vor dem Landgericht Stuttgart am Donnerstag den früheren Aufsichtsratschef von Volkswagen und Porsche-Mitbesitzer Ferdinand Piëch zur Brust.

Er weise die Unterstellung der Staatsanwaltschaft zurück, er habe gemeinsame Sache mit Piëch gemacht und Anleger bewusst getäuscht, erklärte, der einst »bestbezahlte Topmanager« Deutschlands. Piëch sei einmal zitiert worden, er lasse sich sein Lebenswerk bei VW und Audi nicht von einem angestellten Manager ruinieren. »Die Staatsanwaltschaft hält es für ernsthaft möglich, dass ich mich trotz seiner öffentlich geäußerten ...

Artikel-Länge: 2685 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €