Der Schwarze Kanal
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23.10.2015 / Inland / Seite 5

Mit freundlichen Füßen

Deutsche Post will acht Cent mehr Porto kassieren und verpasst klassischen Briefschreibern einen Tritt in den Hintern

Ralf Wurzbacher

Die Börse reagierte prompt. Kaum hatte am Mittwoch auf dem Frankfurter Parkett die Meldung über eine drastische Erhöhung des Briefportos die Runde gemacht, legte die Aktie der Deutschen Post AG einen Kurssprung von über vier Prozent hin. Der Griff in Omas Geldbeutel lässt Anlegerherzen höher schlagen. Vor allem ältere Menschen, die es nicht so mit E-Mail, Facebook und Whatsapp haben, werden den Preisanstieg auf 70 Cent für den Standardbrief wohl oder übel schlucken müssen. Wenn nicht, schreiben sie künftig eben weniger oder lassen es gleich ganz bleiben. Na und? Dann wird halt noch mal draufgeschlagen und wieder und wieder ...

Die Post agiert als ehemaliger Staatsmonopolist auf dem Feld der sogenannten Netzmärkte nicht so eigenmächtig, wie es ihr lieb wäre. Bei ihrer Preispolitik hat die Bundesnetzagentur als oberste Regulierungsinstanz ein Wörtchen mitzureden. Allerdings lässt die Behörde den Bonner Konzernlenkern nur zu gerne alle Freiheiten. Der Preis ...

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