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20.10.2015 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Vom fairen Vertrag

Die Unia einigt sich mit einem Schweizer Eisenbahnmagnaten auf bessere Arbeitsbedingungen

Johannes Supe

Auch diese Zeitung kann sich irren. Ein »Pakt« zwischen den Schweizer Fabrikherren und der größten Gewerkschaft des Alpenlandes, Unia, »dürfte (…) am Kapital scheitern«. So stand das an dieser Stelle, verfasst von diesem Autor, am 15. September. Wenige Tage zuvor hatte die Unia eine Industrietagung abgehalten, um auf eine (noch) schwelende Krise der eidgenössischen Industrie zu reagieren. »Wir brauchen eine Erneuerung der Sozialpartnerschaft, die die Ideologie beiseite legt«, hatte Corrado Pardini, Geschäftsführungsmitglied der Gewerkschaft, damals verlangt.

Und tatsächlich, am 12. September schloss der Verband einen neuen Tarifvertrag ab, in der Alpenrepublik Gesamtarbeitsvertrag (GAV) genannt. Für die rund 3.000 im Inland Beschäftigten des Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail werden künftig deutlich bessere Regelungen gelten als bisher. Die »erste Tat« nach den vielen Worten der Industrietagung, heißt es in einer Pressemitteilung der Gewerksc...

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