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10.10.2015 / Inland / Seite 5

Begünstigung der Superreichen

DGB und Sozialverband fordern angemessene Besteuerung von Unternehmenserben

Simon Zeise

Erst wer mehr als 26 Millionen Euro Betriebsvermögen erbt, soll Steuern bezahlen. So sehen es die Erbschaftssteuerreformpläne der Bundesregierung vor. »Typische« Familienunternehmen soll der Fiskus sogar erst ab 52 Millionen Euro besteuern dürfen. In einem Aufruf an die Bundesregierung fordern Gewerkschafter, Sozialverbände, Oppositionspolitiker und Ökonomen als Erstunterzeichner nun, »dass künftig auch die Multimillionäre und Milliardäre entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zur Erbschafts- und Schenkungssteuer herangezogen werden«. Am Freitag stellten der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, und der Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland, Adolf Bauer, den Appell in Berlin vor.

Der Gesetzesentwurf, der im Juli das Bundeskabinett passierte, sieht vor, dass Firmenerben auch in Zukunft weitgehe...

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