22.01.2002 / Inland

Abschiebe-Airline vor Gericht

»Lufttransa Deportation Class« - Losung von Flüchtlingsaktivisten Gegenstand eines Prozesses

Thomas Klein

Nach Ansicht der Lufthansa beeinträchtigt die von Abschiebegegnern verwendete Losung »Lufttransa Deportation Class« das Image des Konzerns in »nicht hinzunehmender Weise«. Aus diesem Grund hatte das Unternehmen den Aktivisten bereits Ende vergangenen Jahres unter Androhung eines Ordnungsgeldes die Nutzung eines Kleinbusses untersagt, der in Farbe und Aufmachung den offiziellen Lufthansa-Fahrzeugen ähnelte. Die Bemalung enthielt den Hinweis auf die »Deportation Class«, eine Anspielung auf die Bereitstellung von Lufthansa-Flugzeugen für die Abschiebung von Flüchtlingen.

Nach Ansicht der Frankfurter Künstlerin Silke Wagner und des Hanauer Aktivisten der Kampagne »deportation class stop!«, Hagen Kopp, ist die einstweilige Verfügung der Fluggesellschaft jedoch nicht haltbar. Vor dem Frankfurter Landgericht werden sie sich am Freitag für die Aufhebung der im November 2001 erwirkten einstweiligen Verfügung einsetzen.

Bei mehreren Straßentheateraktionen am ...



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