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28.09.2015 / Politisches Buch / Seite 15

Kein Einheitsmärchen

Politische Klarheit und Konsequenz: Klaus Eichner hat ein Buch über die DDR-Kundschafterin Gabriele Gast herausgegeben

Arnold Schölzel

Gabriele Gast war von 1973 bis zur Verhaftung 1990 im Hauptquartier des Bundesnachrichtendienstes (BND) im bayerischen Pullach, zuletzt im Rang einer Regierungsdirektorin, und zugleich für die Hauptverwaltung Aufklärung des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (HV A), des Auslandsnachrichtendienstes des ostdeutschen Staates, tätig. Im Vorwort von Klaus Eichners Buch »Agentin in der BND-Zentrale. Gabriele Gast im westdeutschen Spionagezentrum« schreibt der letzte Chef der HV A, Werner Großmann, über sie: »Mit ihrem herausragenden Intellekt und ihrer konsequent kritischen Position bestimmte sie immer wieder das Profil und die Inhalte der Zusammenarbeit der DDR-Auslandsaufklärung mit der Quelle ›Gisela‹ mit.«

Konsequenz in der politischen Haltung, das lässt sich nach Lektüre des Buches sagen, ist für sie bis heute charakteristisch. Der Titel ihrer 1999 erschienenen Erinnerungen »Kundschafterin des Friedens. 17 Jahre Topspionin der DDR beim BND« besagt das. ...

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