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18.09.2015 / Inland / Seite 4

Organisiertes Chaos

In Frankfurt am Main registriert die Polizei Flüchtlinge zwangsweise, Schlafplätze und Decken fehlen, manche Helfer wollen Syrer, aber keine Roma unterstützen

Gitta Düperthal

Während Polizei und Katastrophenschutz in Frankfurt am Main inzwischen koordiniert tätig sind, kritisieren Flüchtlingshelfer zunehmend politisches Versagen in Sachen Willkommenskultur. Sie fordern die Stadt- und Landesregierung (beide »Schwarz-Grün«) auf, Repressalien zu stoppen und ein zukunftsträchtiges Integrationskonzept zu erarbeiten.

Bis zu 300 Flüchtlingshelfer von »Welcome Frankfurt«, einige in Nichtregierungsorganisationen oder linken Gruppierungen organisiert, hatten in den vergangenen zwei Wochen Hunderte syrische Flüchtlinge aus Ungarn bei deren Ankunft am Hauptbahnhof willkommen geheißen. Beteiligt waren unter anderem die Antinazikoordination, No Fragida, Die Linke Frankfurt und Zusammen e. V. Sie hatten als freundliche Geste und Soforthilfe Spenden aus der Bevölkerung verteilt. Nun aber habe sich die Lage verschärft, direkter Kontakt sei kaum mehr möglich, berichtete die im Willkommenskomitee aktive Aitak Barani am Mittwoch gegenüber junge W...

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