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18.09.2015 / Ausland / Seite 6

Schadenfreude und Rassismus

Reaktionen der russischen Öffentlichkeit zu Flüchtlingen in Europa

Reinhard Lauterbach

Die russischen Medien kommentieren die Ankunft von Zehntausenden Flüchtlingen in EU-Europa mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Schadenfreude. Am meisten bekommen jene »jubelnden Mengen« (lenta.ru) auf dem Münchener Hauptbahnhof ab. Sie werden als Naivlinge dargestellt, die die »Flüchtlingswelle« auch noch begrüßten, welche Europa demnächst »wegspülen« (Kommersant) werde. Vergeblich hätten »Zehntausende Bürger« auf Kundgebungen ihrer Sorge Ausdruck verliehen. Die gutbesuchten Kundgebungen von Pegida – seinerzeit auf RT sogar im Livestream übertragen – wurden bei der Gelegenheit mal eben von Dresden nach München verlegt.

Die Ankömmlinge seien schlecht integriert, sie lebten in Parallelgesellschaften, und ihre arbeitslosen Jugendlichen figurierten häufig in der Polizeistatistik, benutzten russische Korrespondenten die Antimigrantenhetze der »patriotischen Europäer« für die aktuellen Flüchtlinge. Und sie stellten die rhetorische Frage, warum die »Ölm...

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