Gegründet 1947 Dienstag, 15. Oktober 2019, Nr. 239
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
12.09.2015 / Abgeschrieben / Seite 8

Entwicklungsländer schultern Folgen westlicher Interventionen

»Die westliche Art des Umgangs mit der Flüchtlingskrise ist heuchlerisch« – Kommentar der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua:

Während der Westen nur langsam bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, die ihn offenbar überrascht hat, hilft, haben die Entwicklungsländer aktiv auf das globale Problem reagiert. Brasilien, Venezuela und Chile sind unter den südamerikanischen Nationen, die offiziell bekanntgegeben haben, dass sie bereit sind, mehr der vor allem syrischen Flüchtlinge aufzunehmen, deren Heimat zerrissen wurde von Jahren der Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und einer vom Westen unterstützten Opposition.

Die eklatanten Eingriffe in Syriens innere Angelegenheiten durch die Vereinigten Staaten und einige ihrer europäischen Verbündeten, die auf eine Änderung des Regimes in Syrien drängen und die verschiedenen Fraktionen der Opposition militärisch unterstützen, hat zu dem Exodus der Flüchtlinge beigetragen.

Vor dem in Syrien hatten sc...

Artikel-Länge: 3263 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €