Gegründet 1947 Donnerstag, 6. Mai 2021, Nr. 104
Die junge Welt wird von 2503 GenossInnen herausgegeben
29.08.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Bittere Pille für Madrid

Wird aus dem TTIP-Unterstützer Spanien jetzt ein Opfer der im Transatlantischen Freihandelsabkommen vorgesehenen Regelungen?

Rainer Rupp

Von allen europäischen Regierungen haben nur wenige die Verhandlungen zwischen der EU und den USA zum Freihandelsabkommen »Transatlantic Trade and Investment Partnership« (TTIP) derart glühend unterstützt wie die spanische. Doch in der eigenen Bevölkerung wächst der Widerstand gegen den geheimgehaltenen Pakt, während die zwei großen, etablierten Parteien – die Volkspartei (PP) und die Sozialistische Partei (PSOE) – weiter intensiv für die Pläne werben. 2014 hatten beide eine Front gebildet, um den Antrag auf eine Volksabstimmung zu TTIP blockieren zu können. Die konservative spanische Regierung unter Ministerpräsident Mariano Rajoy (PP) weigerte sich sogar, eine parlamentarische Debatte über das Thema zuzulassen. Doch nun haben einige transnationale Unternehmen – genau nach den im künftigen Freihandelsabkommen vorgesehenen Verfahren – den spanischen Staat auf Schadenersatz verklagt.

Basis: UN-Energie-Charta

Die Anwälte einiger Hedgefonds und Maklerfirmen ...

Artikel-Länge: 4695 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €