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22.08.2015 / Ausland / Seite 7

Familie kämpft gegen Polizeilügen

USA: Verwandten zufolge war der erschossene Teenager Mansur Ball-Bey unbewaffnet

Jürgen Heiser

In St. Louis, Missouri, wehrt sich die Familie des am Mittwoch von zwei weißen Polizisten erschossenen Mansur Ball-Bey öffentlich gegen die Behauptungen, der Teenager sei bewaffnet gewesen und habe mit Drogen zu tun gehabt. »Er war weder ein Drogendealer noch ein Revolverheld«, wies Jerryl Christmas, der Anwalt der Familie, die Äußerungen von Polizeichef Sam Dotson zurück. Er sei »ein Junge aus gutem Elternhaus« gewesen.

Das Pressegespräch fand am Donnerstag nachmittag (Ortszeit) vor dem Zweifamilienhaus der Tante Ball-Beys auf der Walton Avenue statt, in dessen Nähe der Teenager erschossen worden war. Aktivisten der Proteste gegen Polizeigewalt haben dort eine Mahnwache errichtet. Protestplakate, Stofftiere und Blumen erinnern an den Toten. Ein Foto zeigt ihn festlich gekleidet nach der Abschlussfeier an seiner High School in Ferguson, dem Vorort von St. Louis, der weltweit bekannt wurde, seit dort vor einem Jahr der 18jährige Michael Brown von einem wei...

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