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22.08.2015 / Feuilleton / Seite 10

Gegen Junker und Faschisten

Dem Imperialismusforscher Dietrich Eichholtz zum 85.

Rüdiger Hachtmann

Dietrich Eichholtz ist der Historiker zur deutschen Kriegswirtschaft des Zweiten Weltkriegs, auch für zumindest die meisten »Westhistoriker« (wie mich). Kennengelernt habe ich Dietrich zunächst aus der Ferne, Mitte der 80er Jahre, durch die Lektüre des zweiten Bandes seiner »Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft«. Wie sehr mir dieser Band gefiel, habe ich um 1985 in einer inzwischen eingestellten Zeitschrift mit dem umständlichen Namen Internationale Wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der Arbeiterbewegung (IWK) zu formulieren versucht. Dietrich Eichholtz’ voluminöses Werk ist keine trocken-wirtschaftshistorische Abhandlung. Seine Darstellung ist voller Mitgefühl für die nach vielen Millionen zählenden zivilen Fremdarbeiter sowie die zur Industriearbeit gezwungenen Kriegsgefangenen und die KZ-Häftlinge, die noch furchtbarer geschunden wurden. So wie in der »Deutschen Kriegswirtschaft« die Opfer nicht hinter abstrakten Sätzen verschwinden, s...

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