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21.08.2015 / Ausland / Seite 7

Wirtschaftskrieg aus Miami

Venezuela schließt nach Angriff auf Soldaten Grenze zu Kolumbien. Milliardenverluste durch Schmuggel

André Scheer

Venezuela hat am Mittwoch abend (Ortszeit) für drei Tage alle Grenzübergänge zwischen dem Bundesstaat Táchira und Kolumbien geschlossen. Damit reagierte Präsident Nicolás Maduro auf den Angriff bislang unbekannter Täter auf eine Armeepatrouille, bei dem drei Soldaten verletzt wurden. Im staatlichen Fernsehen VTV machte Maduro für den Hinterhalt rechte Paramilitärs aus Kolumbien verantwortlich. Die Soldaten hätten gerade eine Gruppe Schmuggler festnehmen wollen, als sie von den Terroristen attackiert wurden. »Das war ein Hinterhalt mit mörderischen Absichten«, erklärte Maduro. Die Täter würden »gesucht, und wenn wir jeden Stein umdrehen müssen«, kündigte der Staatschef an.

An der unübersichtlichen und schwer zu kontrollierenden Grenze zwischen den beiden südamerikanischen Ländern hat sich ein schwunghafter Schmuggel entwickelt, in den große, organisierte Banden verwickelt sind. In Venezuela staatlich subventionierte Waren des täglichen Bedarfs werden für »...

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