21.08.2015 / Inland / Seite 4

Zivil-militärisches Gedränge

Bis zu 39 Schiffe schickt die EU in mehreren Missionen ins Mittelmeer. Im Herbst kommen Verbände der NATO hinzu

Matthias Monroy

Mit einer großangelegten Mission geht die Europäische Union derzeit gegen unerwünschte Migration im Mittelmeer vor. Ende Juni haben die Regierungen der 28 EU-Mitgliedstaaten den Start der militärischen Mission EU Navfor Med beschlossen. Ziel ist das Aufspüren der Netzwerke von kommerziellen Fluchthelfern, die in entsprechenden Dokumenten gewöhnlich als »Schlepper« und »Schleuser« bezeichnet werden. Später sollen deren Infrastrukturen und vor allem Schiffe und Boote, die von Flüchtlingen genutzt werden könnten, zerstört werden.

EU Navfor Med untersteht dem Auswärtigen Dienst Brüssels, der für die Sicherheits- und Verteidigungspolitik zuständig ist. Derzeit befindet sich die Mission in »Phase 1«. Vorgesehen sind der Einsatz von Seeaufklärern, U-Booten, Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen und Satellitenüberwachung. Insgesamt sollen rund 1.000 Soldaten mobilisiert werden. Die bis zu 20 Luft- und Wasserfahrzeuge werden von 14 Ländern bereitgestellt, darunter Fr...

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