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20.08.2015 / Ausland / Seite 7

Ärger im East End

London: Empörung über Jack-the-Ripper-Touristengaudi. Versprochen war ein Frauenmuseum

Christian Bunke/Manchester

Ein Museum über die Geschichte der Frauen im Londoner East End hatte man den Bewohnern der Cable Street in der britischen Hauptstadt versprochen. Doch als es Anfang August eröffnet wurde, entpuppte sich das »Frauenmuseum« als ein »Jack-the-Ripper-Museum« und als Touristenfalle. Auf der Homepage wird die Ausstellung angepriesen: »Auf sechs unglaublichen Fluren werden der Mord vom Mitre Square, Jacks Wohnzimmer, die Polizeistation Whitechapel, Mary Jane Kellys Schlafzimmer, ein Leichenschauhaus und vieles, vieles mehr nachgestellt. Verpassen Sie nicht Londons neue, heiße Besucherattraktion. Nur fünf Minuten Fußweg vom Tower of London entfernt.«

In der Cable Street ist man nun vergrätzt. Laut der Tageszeitung The Guardian ist sogar der Architekt sauer. »Man hat mir versprochen, dass hier das Leben der Frauen der Arbeiterklasse und deren Kämpfe dargestellt wird. Der Betreiber hat gesagt, er habe nur sehr wenig Geld. Weil ich das Projekt toll fand, habe ich da...

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