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13.08.2015 / Ausland / Seite 6

Abnabelung mit Hochdruck

Russland treibt die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Krim von der Ukraine voran

Reinhard Lauterbach

Als Russland im Frühjahr 2014 die Schwarzmeerhalbinsel Krim übernahm, hatte es zwar die in zwei Referenden bekundete Volksstimmung hinter sich. Gut 80 Prozent der Bewohner hatten sich in der zweiten dieser Abstimmungen für den Beitritt der Region zur Russländischen Föderation ausgesprochen. Unter der Parole »Krim nasch« (die Krim ist unser) wurde Optimismus verbreitet. Selbst zwei Drittel der ukrainischen Truppen auf der Krim gingen auf die russische Seite über. Etwa 20.000 Anhänger der ukrainischen Seite haben seitdem die Krim verlassen.

Aber »Krim nasch« bedeutete nicht nur, dass die Fahne Russlands über der strategisch wichtigen Halbinsel weht. Es bedeutete auch, dass Moskau die wirtschaftlichen Probleme der Krim geerbt hat. Dazu gehören eine vom Tourismus dominierte Wirtschaft und die materielle Abhängigkeit von der Ukraine bei der Infrastruktur und Versorgung: 90 Prozent des Trinkwassers, 80 Prozent des Stroms und zwei Drittel der Lebensmittel waren ...

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