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12.08.2015 / Ausland / Seite 2

»Unruhe stiften und die Regierung stürzen«

In Ecuador finden seit Wochen Proteste der Opposition statt. Für Donnerstag ruft sie zum Generalstreik auf. Ein Gespräch mit Jorge Jurado

Lena Kreymann

Am kommenden Donnerstag soll in Ecuador ein Generalstreik stattfinden. Wer hat dazu aufgerufen?

Indigenengruppen, kleinere Gewerkschaften, Teile der Ärzteschaft, Parteien der extremen Linken, mehrere rechte Organisationen – sehr verschiedene Gruppen haben sich dafür zusammengeschlossen.

Was fordern sie?

Auch die Forderungen sind sehr vielfältig. Ein mehrtägiger Protestmarsch, der am 13. August in der Hauptstadt Quito ankommen soll, wird beispielsweise von einer kleinen Gruppe von Indigenen mit sehr extremen Forderungen angeführt. Das sind Ideen von Linken, die nicht darüber nachgedacht haben, ob diese zu verwirklichen sind oder nicht. Sie verlangen beispielsweise die Verstaatlichung der Banken. Das ist bei uns zur Zeit nicht möglich; würden wir das jetzt tun, wäre unser Zugang zu Märkten komplett versperrt. Außerdem richten sie sich gegen eine geplante Verfassungsänderung, nach der ein Präsident in Zukunft mehr als einmal wiedergewählt werd...

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