Der Schwarze Kanal
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10.08.2015 / Feuilleton / Seite 10

Am Friedhof der Gülle

Thomas Behlert

Nach einer zufriedenstellenden Ernte müssen dem Schlag natürlich wieder jede Menge Nährstoffe zugeführt werden. Da geht das Elend für unbedarfte Bürger schon los, denn es sollte zwar der Natur guttun, aber angrenzende Wasserschutzzonen nicht berühren und schon gar nicht die feinen Nasen mit komischen Düften in Aufruhr bringen. Was aber ist besser als all der künstliche Dünger, der in Chemiefabriken entsteht? Die volle Ladung Gülle, die stinkt und keine Freude bringt. Es gibt genügend in Ställen aufgereihte Schweine und Rinder, die fröhlich fressen und daher Unmengen von Kot und Urin erzeugen. Damit erst einmal in ein Zwischenlager oder in eine Biogasanlage.

Wie war das nur zu DDR-Zeiten, als es Schweinemastanlagen mit 10.000 Stellplätzen gab und Zwischenlager nicht vorhanden waren? Jeden Tag fiel eine unvorstellbare Menge an Gülle an...

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