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07.08.2015 / Feminismus / Seite 15

Zeichenstift als Waffe

Als Emigrantin und linke Künstlerin akzeptiert: Von 1922 bis 1933 lebte die ungarische Grafikerin Jolán Szilágyi (1895–1971) in Berlin

Helga W. Schwarz

Beinah unglaublich, aber wahr. Es gab in Deutschland Zeiten, da kamen zuhauf Menschen ins Land, wurden akzeptiert und integriert. Sie waren auf der Flucht vor politischer und religiöser Verfolgung oder einfach auf der Suche nach Arbeit und Bildung. Die Ankommenden wurden nicht reglementiert – aber auch nicht alimentiert. Sie mussten allein oder mit Hilfe von Freunden neue Perspektiven finden. Dies betraf Anfang der 1920er Jahre auch viele Ungarn, die nach der Zerschlagung der sozialistischen Räterepublik im August 1919 vor dem »weißen Terror« flohen. Unter ihnen war die Grafikerin Jolán Szilágyi.

Als »Joli« war sie Lesern und Mitarbeitern von Zeitungen und Zeitschriften wie Die Rote Fahne, Der Knüppel, Roter Pfeffer, Eulenspiegel, Tribunal (Organ der Roten Hilfe) oder Illustrierte Neue Welt ein Begriff. Und in unzähligen Wohnungen hing Ende der 20er Jahre der Wandkalender mit dem fahnenschwenkenden Arbeiter — eine ihrer markantesten Zeichnungen.

Jolán Szi...

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