06.08.2015 / Inland / Seite 4

Tödliche Zwischenfälle

Jüngstes Beispiel Oberhausen: Polizeigewerkschafter bestreiten Notwendigkeit von Warnschüssen auf nicht lebensnotwendige Körperteile.

Markus Bernhardt

Erneut ist ein Mann in Deutschland von einem Polizeibeamten erschossen worden. In der Nacht zu Mittwoch war es im Vorraum eines Polizeireviers im nordrhein-westfälischen Oberhausen zu einem Streit zwischen einem 39jährigen und einem weiteren, 21 Jahre alten Mann gekommen. Als der Streit eskaliert war, hatte der 39jährige mit einem Messer auf sein Gegenüber eingestochen. Da der Mann trotz Aufforderung durch die Beamten nicht von seinem Opfer abließ, gab ein Polizist mehrere Schüsse ab. Daraufhin verstarb der 39jährige aufgrund seiner Verletzungen noch vor Ort. Der 21jährige, der seinen Angreifer nach bisherigen Erkenntnissen nicht kannte, wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Unklar ist zur Zeit noch, ob die Beamten Warnschüsse abgegeben hatten. Mittlerweile wurde der Tatort von der Spurensicherung untersucht. Die Ermittlungen, zu denen es im Fall von Schusswaffeneinsätzen durch Polizisten von ...

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