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05.08.2015 / Feuilleton / Seite 10

Jubel der Woche: Weinert, Klaue

Jegor Jublimov

Vom »Störtebeker«-Komponisten Günter Kochan bis zur »Traumzauberin« Monika Ehrhardt zeichnete die FDJ in den fünfziger bis achtziger Jahren Dutzende junge Künstler mit der Erich-Weinert-Medaille aus. Kochan vertonte von Weinert u. a. das »Ferientag eines Unpolitischen«. Über die Politik heißt es da: »Die wirkt nur störend in den Ferien. Wozu sind denn die Ministerien? Die sind doch dafür angestellt. Und noch dazu für unser Geld!« Der Satiriker Erich Weinert, im selben Jahr wie Tucholsky geboren, traf meist den Nagel auf den Kopf und ist in vielem heute noch aktuell. Gestern war sein 125. Geburtstag. Für ihn ist kein Erich-Weinert-Jahr ausgerufen worden. In Bibliotheken sucht man seine Texte vergebens. Ist das Werk des Poeten der Proletarier etwa ...

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