27.07.2015 / Inland / Seite 4

Unter Führung der NPD

Dresden: Rassisten greifen Rotkreuzhelfer und Demonstranten vor Zeltlager für Asylsuchende an. Kritik am Polizeieinsatz

Susan Bonath

Die NPD hetzt, Rassisten greifen an: In Sachsens Landeshauptstadt Dresden dreht sich die Spirale rassistischer Gewalt weiter. Am Freitag hatten laut MDR.de Neonazis Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Technischen Hilfswerks (THW) attackiert. Diese waren dabei, ein Zeltlager für bis zu 1.100 Flüchtlinge aufzubauen. Am Freitag abend gingen Teilnehmer eines NPD-Aufmarsches unter dem Motto »Asylflut stoppen« auf Unterstützer der Flüchtlinge los. Laut Polizei warfen die Rassisten Flaschen, Steine, Feuerwerkskörper und eine Warnbake auf die Demonstranten. Eine 15jährige Jugendliche, eine 25jährige Frau und ein 60 Jahre alter Mann seien dabei verletzt worden. Augenzeugen zufolge wurden auch Journalisten angegriffen und rassistische Parolen gebrüllt. Trotzdem mussten am Samstag Asylsuchende das Lager beziehen. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldete, seien erneut Neonazis aufgetaucht, »allerdings weit weniger« als Demonstranten gegen sie.

Der sächsisc...

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