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27.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Wertschöpfung

Entwicklungsministerium setzt in Schwellenländern auf Agrarriesen. Deren »Kerngeschäft« soll gestärkt werden. Problem für traditionelle Landwirtschaft vor Ort

Marvin Oppong

Wenn es um gepriesene Hilfe für arme Kinder in Afrika geht, dann kann sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf Großkonzerne wie Bayer und BASF verlassen. Das Entwicklungsministerium hat sogar ein eigenes Programm geschaffen, das die Kooperation zwischen der Privatwirtschaft und öffentlichen Institutionen wie der staatlichen deutschen Entwicklungsorganisation Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hegen soll: Die »German Food Partnership« (GFP).

Die Liste der aktuellen Teilnehmer des Programms liest sich wie ein Who-is-who der globalen Agrarindustrie: Mit dabei sind BayerCropScience, BASF, der Saatgutanbieter Syngenta, der Erntemaschinenhersteller AGCO und die Metro Group. Vertreten sind auch Lobbyverbände: Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Ebenso die »German Seed Alliance«, ein Zusammenschluss verschiedener Saatgutfirmen...

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