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21.07.2015 / Inland / Seite 5

Vattenfall baut ab

Energiekonzern kündigt Streichung von Stellen an und forciert den Verkauf seiner Braunkohlesparte. Noch ist nicht öffentlich, wie viele Arbeitsplätze vernichtet werden sollen

Bernd Müller

Nach RWE hat nun als zweiter Energiekonzern auch Vattenfall erklärt, in seiner Braunkohlesparte Stellen zu streichen. Als Grund wurde der Klimaschutzkompromiss der großen Koalition genannt. Genaue Zahlen gab das Unternehmen allerdings nicht bekannt.

Am Freitag hatte der Konzernbetriebsrat von Vattenfall zu einer Belegschaftsversammlung am Kraftwerk Jänschwalde eingeladen. Etwa 3.000 Beschäftigte von Vattenfall und ansässigen Zulieferern wollten unter anderem von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) und den Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, wissen, wie es um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze bestellt ist. Während RWE unlängst angekündigt hatte, im Rheinischen Revier 15 Prozent seiner Braunkohlesparte stillzulegen und dabei 900 bis 1.000 Jobs zu vernichten, hielt sich Vattenfall bisher bedeckt und sorgte damit für Unsicherheiten in der Belegschaft.

Voraussichtlich zwei Blöcke des K...

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