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17.07.2015 / Inland / Seite 5

Milchpulver aus Europa zerstört Existenzen

Hilfsorganisation fordert für Bauern in Westafrika Schutz vor Billigkonkurrenz der Konzerne

Durch Aktivitäten westlicher Lebensmittelkonzerne geraten nach Erkenntnissen des katholischen Hilfswerks Misereor immer mehr Milchbauern im westlichen Afrika in Existenznot. Auf einer Veranstaltung der Entwicklungsorganisation am Mittwoch in Aachen nannte der Agrarexperte Wilhelm Thees als Beispiele hierfür die Geschäftspraktiken der Unternehmen Danone aus Frankreich und Arla aus Dänemark in Burkina Faso. Während Danone dort vor zwei Jahren eine regionale Unternehmensgruppe aufgekauft habe, sondiere Arla derzeit den Markt bezüglich künftiger Aktivitäten.

René Millogo von der Organisation PASMEP aus Burkina Faso berichtete in Aachen, das größte Problem bestehe darin, dass die europäischen Firmen insbesondere Milchpulver in Burkina Faso zu einem Preis vertreiben können, der weit unter dem liegt, zu dem heimische Erzeuger ihre Milch produzieren können. Durch die Billigkonkurrenz aus Europa könnten die örtlichen Hersteller nicht mehr kostendeckend produzieren...

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