14.07.2015 / Ausland / Seite 7

Staudämme im Fadenkreuz

Kurdische Guerilla beklagt Verletzung des Waffenstillstandes und kündigt neue Aktionen an

Nick Brauns

Die in der Türkei regierende religiös-konservative Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan scheint entschlossen, das Land in einen erneuten Krieg gegen die kurdische Guerilla zu treiben. So beklagten die Einheiten der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eine deutliche Zunahme von Militäroperationen in den kurdischen Gebieten. Mehrere Soldaten wurden getötet, als Panzerfahrzeuge in das teilweise PKK-kontrollierte Ardahan im äußersten Nordosten der Türkei eindrangen und die Kämpfer ihr Feuer erwiderten. Auch ein Insasse eines zivilen Kleinbusses starb, als nach Informationen der Nachrichtenagentur Firat Soldaten das Fahrzeug unter Beschuss nahmen.

In der AKP-nahen Tageszeitung Sabah hieß es dagegen, die Guerilla habe den Bus attackiert. Passend zu dem von der Armee provozierten Gefecht in Ardahan behaupteten rechte Medien, die PKK habe ihren seit zweieinhalb Jahren eingehaltenen Waffenstillstand für beendet ...

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