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11.07.2015 / Ausland / Seite 7

Kampf um Feuerpause

Kolumbianische Regierung nennt Bedingungen für »bilateralen Waffenstillstand«. FARC stellen Kampfhandlungen einseitig ein. Gespräche in Havanna fortgesetzt

Lena Kreymann

Während die »Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens« (FARC) bereits am Mittwoch einen einseitigen Waffenstillstand ab dem 20. Juli angekündigt haben, will sich die kolumbianische Regierung nur zu ihren eigenen Konditionen auf eine bilaterale Feuerpause einlassen. Am Donnerstag abend erklärte Präsident Juan Manuel Santos auf Twitter: »Wir müssen über den bilateralen, definitiven Waffenstillstand so bald wie möglich verhandeln, aber er muss überprüfbar sein, mit Verpflichtungen und Bedingungen.«

Ähnlich hatte sich bereits Humberto de la Calle, Chefunterhändler der Regierung bei den Friedensverhandlungen in Havanna, in einem am vergangenen Sonntag veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung El Colombiano geäußert. Damit erklärte er die bislang grundsätzliche Haltung der Regierung für hinfällig, ein Waffenstillstand könne nur mit dem Friedensabkommen zustande kommen: »In diesem Punkt haben wir unsere Meinung geändert.« Zu den Bedingungen hieß es bei de la...

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