Gegründet 1947 Montag, 12. April 2021, Nr. 84
Die junge Welt wird von 2500 GenossInnen herausgegeben
11.07.2015 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Die Rätsel deutscher Taktik

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs

Lucas Zeise

Es war schon auffällig, wie locker unsere Regierungs- und Pressevertreter nach dem Nein der Griechen die Überlegung ins Auge fassten, Griechenland einen neuen Kredit zu gewähren. Die letzte Tranche des alten Großkredits war ja bekanntlich nicht ausbezahlt worden. Die unmittelbare Folge war, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) von Griechenland das im Juni fällige Geld (1,5 Milliarden Euro) nicht erhielt. Das war die Staatspleite in Reinkultur. Zins und Tilgung nicht bezahlt – noch dazu beim heiligen IWF –, da hätten eigentlich alle Gläubiger sofort ihre Kredite einfordern können. Sie taten es nicht und zeigten damit ihr Interesse, doch noch einen Kompromiss mit der Athener Regierung zuwege zu bringen. Nun geht es sogar um frisches Geld. Ohne frische Finanzen kann der griechische Staat die Altschulden nicht bedienen. Allein in diesem Jahr werden 14 Milliarden Euro fällig. All das war bekannt, bevor Syriza gewählt wurde. Sonderbar, dass Kanzlerin An...

Artikel-Länge: 3197 Zeichen

Dieser Beitrag ist gesperrt und nur für Onlineabonnenten lesbar. Die Tageszeitung junge Welt finanziert sich vor allem aus den Aboeinnahmen. Mit einem Onlineabo tragen Sie dazu bei, das Erscheinen der jungen Welt und ihre Unabhängigkeit zu sichern.

Für Unentschlossene gibt es die Tageszeitung junge Welt auch am Kiosk, für 1,90 € wochentags und 2,30 € am Wochenende. Alle belieferten Verkaufsstellen in Ihrer Nähe finden Sie hier.

Vollen Zugriff auf alle Artikel bietet das Onlineabo. Jetzt bestellen unter www.jungewelt.de/abo.

Unverzichtbar! Jetzt junge Welt stärken.

Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

20,60 Euro/Monat Soli: 27,60 €, ermäßigt: 13,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

43,60 Euro/Monat Soli: 55,60 €, ermäßigt: 30,60 €