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06.07.2015 / Titel / Seite 1

Petry-Jünger stürzen Lucke

Wüster Parteitag in Essen: »Alternative für Deutschland« rückt nach rechtsaußen. Exparteichef: AfD wird zu Front National

Markus Bernhardt

Es ging heiß her am Wochenende in der Essener Grugahalle, was nicht nur an den Sommertemperaturen lag. Über 3.500 AfD-Mitglieder hatten sich zu ihrem Bundesparteitag in der Ruhrgebietsmetropole versammelt. Hitzig und unversöhnlich standen sich die Anhänger des nationalliberalen Flügels um AfD-Gründer Bernd Lucke und die der aus Sachsen stammenden Frauke Petry gegenüber.

Kontinuierlich kam es zu wüsten Beschimpfungen, Zwischenrufen und Pöbeleien, so dass der Parteitag zeitweise ganz zu kippen drohte. Bereits am Sonnabend abend war der seit Monaten öffentlich ausgetragene Machtkampf zwischen Lucke und Petry weitestgehend beendet. Petry setzte sich bei den Vorstandswahlen klar gegen den Parteigründer durch. So votierten 60 Prozent der AfD-Mitglieder für Petry. Auf Lucke entfielen nur 38,1 Prozent der Stimmen. Am Sonntag wurde ihm dann das Rederecht entzogen, nachdem sich Lucke von Petry-Anhängern wiederholt hatte ausbuhen und beschimpfen lassen müssen. Lucke...

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