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02.07.2015 / Ansichten / Seite 8

Hartnäckigkeit belohnt

GDL erreicht Tarifvertrag für Zugbegleiter

Daniel Behruzi

Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Nach einer mehr als einjährigen Auseinandersetzung hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einen eigenständigen Tarifvertrag für ihre Mitglieder unter dem Zugpersonal der Bahn AG unterzeichnet. Um das zu erreichen, hat sie in den vergangenen Monaten zu Arbeitsniederlegungen von insgesamt 420 Stunden aufgerufen. Der Schaden belief sich laut Unternehmen auf 500 Millionen Euro. Das hätte der staatseigene Konzern sich und seinen Kunden ersparen können.

Immer wieder hatte das Bahn-Management rumgeeiert, Angebote gemacht und wieder zurückgezogen. Nun betont es, die GDL-Verträge fügten sich »inhaltlich in die bestehenden Regelungen ein«. Die vereinbarte Lohnerhöhung von insgesamt 5,1 Prozent in 27 Monaten entspricht exakt dem, was die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für ihre Mitglieder im Mai ausgehandelt hat. Hinzu kommen aber – und dies war das Haup...

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