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24.06.2015 / Inland / Seite 4

»Anmaßend und selbstüberschätzend«

NSU-Prozess: Zschäpe-Anwälte sollen ihre Mandantin inoffiziell als ziemlich dominant empfinden

Claudia Wangerin

Während das Oberlandesgericht München diese und nächste Woche im NSU-Prozess erneut Geheimdienstzeugen zum Kasseler Mord an Halit Yozgat im Jahr 2006 vernehmen will, steht die Schlammschlacht der Hauptangeklagten Beate Zschäpe mit ihren drei Verteidigern im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Sensationell klang zunächst die Meldung, die mutmaßliche Neonaziterroristen erwäge eine Aussage. Journalisten, denen ihr Schreiben an das Gericht am Montag vorlag, dämpften allerdings schnell die Erwartungen. Zschäpe war aufgefordert, detailliert zu begründen, warum sie ihre Pflichtverteidigerin Anja Sturm loswerden will – sie soll diesen Wunsch aber in dem Brief auch auf deren Kollegen Wolfgang Heer und Wolfgang Stahl ausgedehnt haben. Erst im Postskriptum erwähnte Zschäpe laut Nachrichtenagentur dpa, dass sie sich mit dem Gedanken trage, »etwas« auszusagen.

Eben das sollen die drei Anwälte bisher durch die Drohung verhindert haben, selbst ihre Entpflichtung vo...

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